Das Institut für Tiefenpsychologie, Gruppendynamik und Gruppentherapie ist aus dem ,,Arbeitskreis für Tiefenpsychologie" hervorgegangen, der im Jahre 1968 von Prof. Dr. med. et phil. Josef Rattner gegründet wurde und im Jahre 1998 sein 30-jähriges Jubiläum feierte. Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit an der Freien Universität gründete Josef Rattner diese Forschungs-, Lehr- und Lerngemeinschaft, die zahlreiche Menschen aus allen Berufsgruppen vereinigt. Es kristallisierte sich mit der Zeit ein Lehrgang heraus der Ärzten, Psychologen, Lehrern, Sozialarbeitern und Angehörigen aus anderen Berufsgruppen ein intensives Studium der Tiefenpsychologie ermöglichte.
1976 wurde unser Institut gegründet, das sein Domizil in der Eichenallee 6 in Berlin-Westend hat. Damit ergab sich ein fester Standort für eine weitreichende Tätigkeit im Bereich der Psychohygiene und Psychotherapie. Die Besonderheit des Instituts besteht in einer Verbindung von Einzel-, Kleingruppen- und Großgruppentherapie; vor allem die letztere stellt ein einzigartiges Modell für das Studium der Tiefenpsychologie und ihrer angrenzenden Wissenschaften in Theorie und Praxis dar
Die Psychotherapeuten des Instituts bilden eine freie, unbürokratisch gestaltete Arbeitsgemeinschaft mit regem Gedankenaustausch, Supervision und gegenseitiger Hilfe bei wissenschaftlichen Arbeiten (Diplomarbeiten in allen Humanwissenschaf-ten, ca. 30 Dissertationen, einige Habilitationen). Der Leiter des Instituts und seine Mitarbeiter haben ein breites fachliterarisches Werk zu Themen der Tiefenpsychologie, Psychosomatik, medizinischen Anthropologie usw. vorgelegt.
Seit 1994 ist das Institut von der Ärztekammer Berlin zur Weiterbildung für Ärzte im Bereich Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ermächtigt (Zusatzbezeichnung Psychotherapie). Die Anerkennung als Ausbildungsstätte (nach dem Psychotherapeutengesetz) für psychologische PsychotherapeutInnen, ebenfalls im Verfahren Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, erfolgte 1999, zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten im Jahr 2005.
Die Arbeit des Instituts findet vorrangig in den Institutsräumen statt. Darüber hinaus werden jährlich öffentliche Vorträge, auch im Rahmen universitärer Veranstaltungen abgehalten. |